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17. Oktober 2019

Absi­che­rung der Gesund­heit

pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine pri­va­te Kran­ken­voll­ver­si­che­rung kön­nen alle Arbeit­neh­mer abschlie­ßen, deren Ein­kom­men die jeweils gül­ti­ge Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze (JAEG) — (2015: 54.900 EUR jähr­lich) über­steigt.

Unab­hän­gig vom Ein­kom­men ist sie für Selbst­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler und Beam­te inter­es­sant.

Ins­be­son­de­re die Mög­lich­keit zur indi­vi­du­el­len Anpass­bar­keit stellt für vie­le Ver­si­cher­te einen gro­ßen Vor­teil einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung dar. Sie ermög­licht es, gezielt beson­de­re Risi­ken abzu­de­cken oder bestimm­te Leis­tun­gen in den Ver­si­che­rungs­schutz ein­zu­schlie­ßen (Zwei­bett­zim­mer, Ein­bett­zim­mer, Wahl­arzt­leis­tun­gen oder auch Leis­tun­gen über den Höchst­satz (3,5‑fachen Satz) der Gebüh­ren­ord­nung GoÄ oder GoZ hin­aus). Umge­kehrt kön­nen bei einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung auch bestimm­te Son­der­leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn der Ver­si­cher­te die­se nicht benö­tigt. Auf die­se Wei­se lässt sich eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung die Leis­tun­gen deut­lich bes­ser als bei einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se an die per­sön­li­chen Bedürf­nis­se anpas­sen.

Bei der PKV rich­tet sich der Preis nicht nach dem Ein­kom­men, son­dern nach dem Ein­tritts­al­ter, dem Geschlecht, den gewünsch­ten Leis­tun­gen und dem Gesund­heits­zu­stand des Ein­zel­nen. Je jün­ger der Ver­si­cher­te, des­to güns­ti­ger ist der Preis. In der PKV bezahlt ein/e 30-jäh­ri­ge/r Mann/Frau je nach Leis­tung ca. 200 € — 300 € pro Monat.

betrieb­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine betrieb­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung (bKV) stellt sowohl für Unter­neh­men als auch für Arbeit­neh­mer eine äußerst attrak­ti­ve Ver­si­che­rungs­form dar. In die Gesund­heit sei­ner Mit­ar­bei­ter zu inves­tie­ren, wird nicht nur auf­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels immer wich­ti­ger.

Eine arbeit­ge­ber­fi­nan­zier­te betrieb­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung kann sogar die Wahl des Arbeits­plat­zes eines Arbeit­neh­mers beein­flus­sen. Stimmt das Betriebs­kli­ma, stimmt auch die Leis­tung und auch die Pro­duk­ti­vi­tät und Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Dabei ist die Mög­lich­keit einer Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung für Beleg­schaf­ten vor allem ange­sichts ste­ti­ger Leis­tungs­kür­zun­gen in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (gKV) lukra­tiv und not­wen­dig gewor­den. Davon pro­fi­tie­ren Arbeit­neh­mer wie Arbeit­ge­ber glei­cher­ma­ßen.

Anbie­ter betrieb­li­cher Kran­ken­ver­si­che­run­gen stel­len in der Regel fol­gen­de Pro­duk­te bereit:

  • Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen
  • zusätz­li­che Tari­fe für den sta­tio­nä­ren und ambu­lan­ten Bereich
  • Erwei­te­rung der Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung
  • Kos­ten­über­nah­me für Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen (weni­ger Kran­ken­stand im Unter­neh­men)
  • Leis­tun­gen beim Heil­prak­ti­ker
  • Seh­hil­fen
  • Aus­lands­rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung
  • Pfle­ge­vor­sor­ge
  • Not­fall-Assi­s­tan­ce-Leis­tun­gen
  • kurz­fris­ti­ge psy­cho­lo­gi­sche Bera­tung für Beleg­schaft und Ange­hö­ri­ge

Eine zen­tra­le Rol­le spielt die Fra­ge nach der Finan­zie­rung der betrieb­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung.

Dabei kom­men meh­re­re ver­schie­de­ne Vari­an­ten in Fra­ge:

  • Arbeit­ge­ber­fi­nan­zie­rung
  • Gemein­sa­me Finan­zie­rung durch Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer
  • Anfangs­fi­nan­zie­rung durch den Arbeit­ge­ber mit Fort­set­zungs­mög­lich­keit durch den Arbeit­neh­mer
  • Arbeit­neh­mer­fi­nan­zie­rung

die betrieb­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung bie­tet vie­le Vor­tei­le sowohl für Unter­neh­men als auch für Mit­ar­bei­ter.

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Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung

An eini­gen Leis­tun­gen der gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Pflicht­kran­ken­ver­si­che­rung (gKV) haben sich die Ver­si­cher­ten in aller Regel durch Zuzah­lun­gen zu betei­li­gen. Durch eine pri­va­te Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung lässt sich der bestehen­de Ver­si­che­rungs­schutz ergän­zen, so dass der­ar­ti­ge Zuzah­lun­gen ver­rin­gert wer­den oder kom­plett durch ein pri­va­tes Kran­ken­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men getra­gen wer­den. Sie sichern bei­spiels­wei­se eine bes­se­re Unter­brin­gung im Kran­ken­haus (Ein­bett­zim­mer, Zwei­bett­zim­mer) sowie Behand­lun­gen durch Heil­prak­ti­ker oder Wahl­ärz­te (oft Chef­arzt genannt). Auch ande­re gesund­heit­li­che und finan­zi­el­le Risi­ken las­sen sich mit einer Zusatz­ver­si­che­rung pri­vat absi­chern.

In den meis­ten Fäl­len müs­sen Ver­si­che­rungs­neh­mer ihren Ver­si­che­rer im Rah­men einer Gesund­heits­prü­fung über Vor­er­kran­kun­gen, Unfäl­le oder ver­gan­ge­ne Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te infor­mie­ren. Dabei soll­ten Sie alle erfor­der­li­chen Anga­ben stets gewis­sen­haft und wahr­heits­ge­mäß mit­tei­len, da Ver­säum­nis­se im Zwei­fel­fall zu Pro­ble­men bei der Leis­tungs­ab­rech­nung mit dem Anbie­ter füh­ren kön­nen.

Bei den meis­ten Unter­neh­men kön­nen Sie aus fol­gen­den Zusatz­ver­si­che­run­gen wäh­len:

  • Unter­brin­gung im Kran­ken­haus
  • freie Kran­ken­haus­wahl
  • Bril­len­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Inlays
  • Aus­lands­schutz
  • Psy­cho­the­ra­pie
  • Alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den
  • Heil­prak­ti­kerleis­tun­gen

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Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen (gKV) zah­len für zahn­ärzt­li­che Leis­tun­gen immer weni­ger. Für not­wen­di­gen Zahn­ersatz wird den Ver­si­cher­ten dabei nur rund die Hälf­te erstat­tet. Und das betrifft ledig­lich die Leis­tun­gen einer fest­ge­leg­ten Basis­be­hand­lung. Der befund­be­zo­ge­ne Fest­zu­schuss ersetzt dabei meist noch einen wesent­lich klei­ne­ren Teil der erstat­tungs­fä­hi­gen Kos­ten, und kommt immer dann zur Anwen­dung wenn man sich für einen bes­se­ren Zahn­ersatz ent­schei­det.

Aus die­sem Grund müs­sen gesetz­lich Ver­si­cher­te mit­un­ter meh­re­re hun­dert Euro Eigen­be­tei­li­gung leis­ten. Eine pri­va­te Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann die­se Lücke redu­zie­ren oder gänz­lich schlie­ßen.

Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung deckt ver­schie­de­ne Leis­tun­gen aus unter­schied­li­chen Berei­chen ab:

  • Zahn­be­hand­lung
  • Zahn­ersatz (z. B. Kro­nen, Brü­cken, Implan­ta­te, Inlays oder Pro­the­sen)
  • Kie­fer­or­tho­pä­die

Eine zusätz­li­che Leis­tung vie­ler Ange­bo­te ist außer­dem die pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung. In wel­chem Umfang in den unter­schied­li­chen Berei­chen Leis­tun­gen über­nom­men wer­den, ist vor allem von den Anbie­tern der Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen abhän­gig. In der Regel kommt jeweils eine der drei fol­gen­den Vari­an­ten zur Anwen­dung:

  • Über­nah­me eines pau­scha­len Pro­zent­sat­zes der Gesamt­kos­ten der Behand­lung
  • Über­nah­me eines pau­scha­len Pro­zent­sat­zes der Eigen­be­tei­li­gung für eine Behand­lung
  • Voll­stän­di­ge Über­nah­me der Rest­kos­ten bis zu einem bestimm­ten Betrag

Auf dem deut­schen Ver­si­che­rungs­markt gibt es über 250 unter­schied­li­che Zahn­zu­satz­ver­si­che­rungs­ta­ri­fe. Die Aus­ge­stal­tung der Tarif­de­tails ist von Ver­si­che­rer zu Ver­si­che­rer so unter­schied­lich, dass Ver­glei­che der Tarif­ge­stal­tun­gen für den Lai­en höchst schwie­rig sind.

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Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung

Eine pri­va­te Pfle­ge­vor­sor­ge wird immer wich­ti­ger. Die Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung ist und bleibt eine “Teil­kas­ko­ver­si­che­rung”. Im Pfle­ge­fall ent­ste­hen so schnell gro­ße finan­zi­el­le Deckungs­lü­cken, die durch Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­run­gen geschlos­sen wer­den kön­nen.

Wie bei allen pri­va­ten Kran­ken- und Zusatz­ver­si­che­run­gen unter­schei­den sich Höhe, Art und Umfang der Leis­tun­gen von Anbie­ter zu Anbie­ter und von Tarif zu Tarif. Grund­sätz­lich wird jedoch zwi­schen drei For­men der Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung unter­schie­den:

  • Pfle­ge­ta­ge­geld­ver­si­che­rung: Hier wird dem Ver­si­cher­ten im Pfle­ge­fall ein vor­her ver­ein­bar­tes Tage­geld monat­lich aus­ge­zahlt. Die belieb­tes­te Form der Absi­che­rung in Deutsch­land.
  • “Pfle­ge-Bahr”: Eine Poli­ce zum Pfle­ge­ta­ge­geld, die nach Erfül­lung eini­ger stren­ger Auf­la­gen eine staat­li­che För­de­rung vor­sieht.
  • Pfle­ge­kos­ten­ver­si­che­rung: Hier wer­den anfal­len­de Pfle­ge­kos­ten bis zu einer ver­ein­bar­ten Höchst­sum­me direkt über­nom­men. Rela­tiv unfle­xi­bel, aber die güns­tigs­te Vari­an­te.
  • Pfle­ger­en­ten­ver­si­che­rung: Nach dem Prin­zip der Pfle­ge­ta­ge­geld­ver­si­che­rung, jedoch auf Grund­la­ge einer Ren­ten­ver­si­che­rung und damit in der Regel teu­rer.

Bei eini­gen Anbie­tern kön­nen die­se Ver­si­che­rungs­for­men auch mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den.

Eine pri­va­te Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung leis­tet grund­sätz­lich immer dann, wenn Pfle­ge­be­dürf­tig­keit des Ver­si­cher­ten vor­liegt. In wel­chem Umfang sie leis­tet und ob wei­te­re Bedin­gun­gen an die Leis­tungs­er­brin­gung geknüpft sind, hängt von der indi­vi­du­el­len Ver­trags­ge­stal­tung ab.

Die Fest­le­gung eines Leis­tungs­fal­les erfolgt je nach Pro­dukt ent­we­der nach der gesetz­li­chen Defi­ni­ti­on (Ein­stu­fung in Pfle­ge­stu­fe 0 bis 3 durch den Medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­kas­sen (MDK)) oder nach der so genann­ten “ADL-Ein­stu­fung” (Activi­ties of Daily Living). Es lässt sich schwer fest­le­gen, wel­che Form der Ein­stu­fung die bes­se­re Form ist. Sinn­voll ist es, wenn ein Ver­si­che­rer nach bei­den Defi­ni­tio­nen zur Leis­tung ver­pflich­tet ist.

Den Bei­trag zur Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung bestim­men meh­re­re Fak­to­ren. Wie bei allen pri­va­ten Ver­si­che­run­gen gilt dabei auch der Grund­satz: Je umfang­rei­cher die Leis­tun­gen sein sol­len, des­to höher auch die Bei­trä­ge. Fol­gen­de Fak­to­ren haben einen maß­geb­li­chen Ein­fluss auf die Höhe der Bei­trä­ge:

  • Umfang und Höhe der gewünsch­ten Leis­tun­gen der Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Alter des Ver­si­che­rungs­neh­mers bei Ein­tritt in die Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Risi­ko­fak­to­ren wie Vor­er­kran­kun­gen zum Zeit­punkt des Ein­tritts in die Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Fle­xi­bi­li­tät bei der spä­te­ren Leis­tungs­an­pas­sun­gen

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